Energiewirtschaft der Zukunft – zwischen Dezentralität und Internationalität | White & Case LLP International Law Firm, Global Law Practice

Energiewirtschaft der Zukunft – zwischen Dezentralität und Internationalität

Unser 18. Düsseldorfer Energierechtstag am 28. Juni 2018 hat Düsseldorf den Titel der „Energierechts-Hauptstadt“ eingebracht. Unserer gemeinsamen Einladung mit dem neu gegründeten „Düsseldorfer Institut für Energierecht“ der Uni Düsseldorf sind mehr als 300 Experten aus der Branche gefolgt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Büdenbender (White & Case), Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof (Uni Düsseldorf), Dr. Peter Rosin und Thomas Burmeister (beide White & Case) wurden die aktuellen Trends in der Branche und deren Gesetzmäßigkeiten und Ursachen debattiert.  

Prof. Ulrich Büdenbender warnte, die Komplexität des Kohleausstiegs zu unterschätzen: „Wer sagt, aus dem Verfassungsurteil zum Atomausstieg folge, dass auch ein Kohleausstieg rechtlich kein Problem sei, täuscht sich." Das Bundesverfassungsgericht hatte 2016 den Beschluss zum Atomausstieg gebilligt. Doch zwischen Atom und Kohle gebe es Unterschiede, so Prof. Büdenbender. Für Kohlekraftwerke gebe es beispielsweise weder eine Begrenzung der Laufzeit noch staatliche Förderungen.

Unter der Überschrift „Zwischen Dezentralität und Internationalität“ haben wir in diesem Jahr einen Teilnehmer-Rekord erreicht und unser Energierechtstag hat sich erneut als der größte energierechtliche Branchentreff Deutschlands präsentiert. Zu den Höhepunkten des diesjährigen Energierechtstags zählen unter anderem der Erfahrungsbericht von Dr. Frank Mastiaux, Vorstandsvorsitzender der EnBW, der die Transformation des drittgrößten deutschen Energieunternehmens im Zuge der Energiewende skizzierte, sowie die anschließende Diskussionsrunde.

Weitere Schwerpunktthemen unseres 18. Energierechtstages waren „Herausforderungen an einen konsistenten Regulierungsrahmen der Zukunft“, „Netzregulierung“, „Herausforderungen an die konventionelle Stromerzeugung“, „Europäisches Energierecht“, „Investitionen in neue Geschäftsfelder“, „Markt- und Wettbewerbsauswirkungen der EON/RWE-Transaktion“ sowie „E-Mobilität – Rechtliche Herausforderungen aus Sicht der Praxis“.

 Einen Überblick über das Programm und alle Referenten finden Sie hier.